Beratung

Cobots zur Unterstützung moderner Arbeitsplatzsysteme

Montagearbeitsplätze mit COBOT-Anbindung – kollaborierende Roboter unterstützen den Prozess

An modernen Arbeitsplatzsystemen unterstützen Cobots bei der Montage, Prüfung und bei einer Materialversorgung

An modernen Arbeitsplatzsystemen unterstützen Cobots bei der Montage, Prüfung und bei einer Materialversorgung

Cobots für eine optimierte Montage – Ergonomie trifft Ökonomie und Effizienz

Kleine kollaborierende Sechsachs-Roboter (Cobots) spielen in Produktions- und Montageprozessen eine immer wichtigere Rolle. Ihr Aktionsradius kann ohne Weiteres durch Linearachsen erweitert werden, mit deren Hilfe die Cobots horizontal oder vertikal an den jeweiligen Einsatzort bewegt werden können. In Verbindung mit höhenverstellbaren Arbeitsplätzen und Pick-to-light-Systemen eröffnen sie ganz neue Montagekonzepte.

Cobots können Montagewerker in vielerlei Hinsicht unterstützen: Sie heben schwere Gegenstände oder übernehmen monotone, einseitig belastende Aufgaben wie das wiederholgenaue Anreichen von Teilen. Damit entlasten sie den Werker und schonen seine Gesundheit. Auch für bahngesteuerte Tätigkeiten, die ein Mensch entweder nicht so präzise, dauerhaft oder schnell und sicher ausführen kann wie eine Maschine, bieten sich kollaborierende Roboter an. Dazu zählt beispielsweise das Eindrehen besonders filigraner Schrauben oder das Setzen von Niet- oder Klebeverbindungen. Zudem leisten Cobots wertvolle Dienste in Zeiten des Fachkräftemangels.

Die Ansprüche an moderne Arbeitstische sind vielfältig und mit Standard-Produkten oft nicht zufriedenstellend zu entsprechen. RK Rose+Krieger hat seinen Arbeitstisch RK Easywork, der ideal als Basis für Cobot-Montageplätze geeignet ist, deswegen neu gedacht und mit zahlreichen Features ausgestattet, die den Arbeitstisch zu einer attraktiven aufgabenspezifischen Lösung machen. Er zeichnet sich aus durch gute Ergonomie und hohe Individualisierbarkeit. Attraktiv ist er damit vor allem für Klein- und Mittelserien, deren Nutzung nicht dauerhaft festgesetzt ist. Auch nach Jahren ist der robuste Arbeitstisch dank des Baukastensystems erweiterbar und in seiner Funktionalität veränderbar. RK Rose+Krieger als Spezialist für LEAN-Arbeitsplätze nutzt den RK Easywork als Basis für den Ausbau eines solchen nach besonderen Maßstäben erstellten Arbeitsumfeldes.

 
Bei der Ausstattung der Montagearbeitsplätze mit Cobots oder Poka Yoke-Systemen kooperiert RK mit der Firma Mitsubishi Electric

Bei der Ausstattung der Montagearbeitsplätze mit Cobots oder Poka Yoke-Systemen kooperiert RK mit der Firma Mitsubishi Electric

Lineartechnik erweitert die Reichweite von Cobots

Die sechs Antriebsachsen des Cobots können durch eine siebte oder weitere Zusatzachsen erweitert werden, um seinen Aktionsradius zu erweitern. Die Vergrößerung des Aktionsradius lässt sich beispielsweise mithilfe des Lineartechnikportfolios von RK Rose+Krieger erreichen. So dienen Hubsäulen wie der RK Powerlift der elektrischen Höhenverstellung des Cobots (Y-Achse). Linearachsen aus die RK MonoLine- oder RK DuoLine-Baureihe verfahren den Cobot zusätzlich auf der X- und Z-Achse und erweitern so seine Reichweite, beispielsweise um mehrere Arbeits- oder Ablageplätze miteinander zu verknüpfen. Diese Linearachsen können im Prinzip beliebig lang sein.

Die Leistung des Cobots hängt davon ab wie groß und schwer die zu handhabenden Teile sind. Sie kann durch Auswahl der entsprechenden Cobot-Größe und entsprechende Dimensionierung der Linearachsen und Hubsäulen angepasst werden. Viele Cobot-Anwendungen benötigen ein System zur Bildverarbeitung, zum Beispiel um Teile aus einer unsortierten Kiste zu greifen, optische Qualitätsprüfungen durchzuführen oder um die korrekte Positionierung bei Pick-and-place-Aufgaben zu kontrollieren. Mithilfe von spezieller Software, Kameras und einer Kraftdetektion kann der Cobot beispielsweise Teile passgenau einlegen. Auch das Verschrauben mittels Cobot ist problemlos möglich.

Ein Beispiel: Der Mitarbeiter legt ein fertig montiertes Bauteil auf einer vorgegebenen Fläche auf dem Arbeitsplatz ab und gibt dem Cobot per Knopfdruck ein Zeichen, dass das Teil zum Abtransport bereit ist. Der Cobot bewegt sich über die Linearachse und die Hubsäule in die korrekte Position, erkennt das Werkstück, über ein 3D-Kamerasystem, misst die Höhe und erkennt ob er höher oder tiefer greifen muss. Anschließend nimmt er das Teil auf und transportiert es zur nächsten Station. Dies kann in einer verketteten Arbeitswelt die Ablage seines nächsten Arbeitsplatzes sein, ein Vorratsbehälter oder eine Packstation. Handelt es sich nicht um das korrekte Werkstück, erkennt der Cobot das dank einer Mustererkennung.

 
Unser Service – Kompetente Beratung auch vor Ort

SERVICE wird bei uns GROßGESCHRIEBEN

Fachliche Unterstützung für Ihren Fertigungs-/Montageprozess

Die Bandbreite für den Einsatz von Cobots ist enorm. Sie reicht von einfachen Stand-alone-Lösungen zur Materialzu- und abführung bis hin zu komplexen Raumportalen für Schweißanwendungen.

Vor einer Installation bzw. Einbindung des Cobots in die Produktionsumgebung ist es sehr sinnvoll, entsprechende Spezialisten zu Rate zu ziehen.

Je nach Komplexibilität des Projekts arbeiten wir beispielsweise mit den Experten für die Entwicklung (teil-)automatisierter Prozesse vom Fraunhofer IEM oder dem Hersteller von Cobots, der Firma Mitsubishi Electric zusammen. Denn auch wenn ein kleiner Cobot im Vergleich zu einem Industrieroboter eine geringere Investition darstellt, sollte dennoch sichergestellt sein, dass diese gewinnbringend ist und sich im geplanten Zeitraum amortisiert.

Sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Projekt an, wir bringen unsere Produktspezialisten zusammen an einen Tisch und bieten Ihnen eine prozessoptimierte Lösung an.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne beraten wir Sie in allen spezifischen Fragestellungen zu unseren Produkten, um für Ihre Anwendung die ideale Lösung zu finden.
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