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TOP 100-Mentor Ranga Yogeshwar überreicht Geschäftsführer Hartmut Hoffmann die Auszeichnung
 

RK Rose+Krieger als Innovationsführer geehrt

 

RK schafft es erneut in Deutschlands Innovationselite – Ehrung durch TOP 100-Mentor Ranga Yogeshwar

TOP100 Innovator 2017

RK erhielt wiederholt die TOP100-Auszeichnung

Die RK Rose+Krieger GmbH gehört auch in diesem Jahr wieder zu den Innovationsführern des deutschen Mittelstands – zum sechsten Mal in Folge. Ranga Yogeshwar, Prof. Dr. Nikolaus Franke und compamedia ehrten den Mindener Spezialisten für Linear-, Verbindungs-, Profilmontage- und Modultechnik mit dem TOP 100-Siegel, das bereits zum 24. Mal vergebenen wurde. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte RK Rose+Krieger vor allem mit seinen Innovationsprozessen und seinem hervorragenden internen Innovationsklima.

RK Rose+Krieger nutzte auf eindrucksvolle Weise eine Krise als Chance für die Neuausrichtung seiner Innovationsprozesse. Wie so viele andere Unternehmen war der 1972 gegründete Hersteller von Komponenten, Modulen und Lösungen für die Automatisierungstechnik 2009 in den Strudel der weltweiten Wirtschaftskrise geraten. Der seit 2008 amtierende Geschäftsführer Hartmut Hoffmann nahm die Situation jedoch als Anstoß für die Modernisierung des Mittelständlers. Er wusste, dass die Innovationsprozesse einer grundlegenden Überarbeitung bedurften und verkrustete Strukturen aufzubrechen waren. Zu diesem Zweck führte er die japanische Managementmethode Kaizen ein, die auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess setzt.

 
Mitarbeiter wurden zum „Lean Office Master“ oder zum „Lean Production Master“ ausgebildet

Ausgebildete LEAN Office und Lean Production Master unterstützen die Kaizen-Projektgruppen

Hoffmann, der selbst die Hälfte seiner Arbeitszeit der Innovationsarbeit widmet, achtete bei der Neuausrichtung auf die Beteiligung aller Mitarbeiter, also auf die Schaffung eines guten Innovationsklimas. „Wenn man innovativ sein will, muss man sich von dem Gedanken lösen, dass der Chef alles besser weiß und den Mitarbeitern sagt, was sie zu tun haben“, lautet sein Credo. Entsprechend groß ist bis heute das Engagement der 208 Beschäftigten bei dem TOP 100-Unternehmen: Im Schnitt reicht jeder zweite von ihnen pro Jahr einen Verbesserungsvorschlag ein.

Im Zuge von Kaizen ließen sich Mitarbeiter des Top-Innovators zum „Lean Office Master“ oder zum „Lean Production Master“ ausbilden und übernahmen umfassende Verantwortung für die kontinuierlichen Verbesserungsprozesse. Das Experiment ist auf der ganzen Linie geglückt. „Wir machen heute mit mehr Ruhe und derselben Mannschaft mehr Umsatz als vor der Krise“, sagt Hoffmann zufrieden. Rose+Krieger wird zum insgesamt sechsten Mal als Top-Innovator ausgezeichnet.

 
Mentor von TOP 100, der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar

Mentor von TOP 100, Ranga Yogeshwar

Der Mentor von TOP 100, der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, ist von der Qualität der Unternehmen beeindruckt und hofft auf eine Signalwirkung: „Die Art und Weise, wie die TOP 100 neue Ideen generieren und aus ihnen wegweisende Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ist im wahrsten Sinne des Wortes bemerkenswert. Ich freue mich deshalb, dass die Auszeichnung diese Qualitäten sichtbar macht. Hoffentlich ermuntert ihr Erfolg andere Unternehmen, es ihnen gleichzutun. Denn diese Innovationskultur wird in Zukunft für alle Unternehmen immer bedeutender.“

 

Die TOP 100: der Wettbewerb

Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing/Außenorientierung“ und „Innovationserfolg“.

Die TOP 100 zählen in ihren Branchen zu den Schrittmachern. Das belegen die Zahlen der Auswertung: Unter den Unternehmen sind 97 nationale Marktführer und 32 Weltmarktführer. Im Durchschnitt erzielten sie zuletzt 40 Prozent ihres Umsatzes mit Marktneuheiten und Produktverbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten. Ihr Umsatzwachstum lag dabei um 28 Prozentpunkte über dem jeweiligen Branchendurchschnitt. Zusammen meldeten die Mittelständler in den vergangenen drei Jahren 2.292 nationale und internationale Patente an. Diese Innovationskraft zahlt sich auch in Arbeitsplätzen aus: Die TOP 100 planen, in den kommenden drei Jahren rund 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen.