Große Massen mit Leichtigkeit dynamisch bewegen

Schwer in Fahrt – die neue Lineareinheit D-Line für große Aufgaben

Unsere Entwicklungen im Schwerlastbereich entstehen derzeit Schlag auf Schlag. Neben den Schwerlastprofilen für Konstruktionslösungen haben wir die Lineareinheiten D-Line für dynamisch anspruchsvolle Aufgaben mit großen Lasten entwickelt. Unserem Kompatibilitätsgedanken folgend werden die Schwerlastprofile als Führungskörper für D-Line eingesetzt.

Wegen guter Führung …
Wir verlassen uns bei der D-Line-Serie auf erprobte Techniken wie Stahlwellen und, für diese Baugröße erstmalig im Einsatz, Kugelschienen als Führungssystem. Erstere haben einen Durchmesser von 30 Millimetern und werden mit einem eigens hierfür konstruierten Halteprofil in der Nut des Schwerlastprofils befestigt. Die Profile verfügen rundum über mehrere der Befestigungsnuten, wodurch interessante Anordnungen der Wellen realisiert werden können. Je nach Belastungsart können die Laufrolleneigenschaften der Führungsschlitten bestmöglich ausgenutzt werden.
Ganz ähnlich verhält es sich bei dem zweiten Führungskonzept, der 35 Millimeter breiten Kugelschiene. Auch hier erfolgt die Anbindung an das Trägerprofil über die Befestigungsnuten. Ebenfalls kann je nach Belastungsart eine optimale Anordnung der Kugelschienen erfolgen.

… schnell befördert
Als Antriebe für den Führungsschlitten werden entweder Zahnriemen oder Zahnstangen genutzt. Der verwendete Serienzahnriemen ist ein GT 60 mit Teilung 8, wobei auf Wunsch eine Riemenbreite bis 100 Millimeter möglich ist. Die Standardlänge für alle Lineareinheiten beträgt 6 Meter. Auf Wunsch sind Längen bis zu 15 Metern realisierbar. Die Kombination Führungswelle-Zahnstange erlaubt gar Baulängen bis zu 20 Metern.

Trotz hoher Belastung …
Die aufeinander abgestimmten Komponenten erlauben enorme Belastungsdaten und gezielte Eigenschaften. In der horizontalen Einbaulage sind bis zu drei Tonnen Zusatzlast möglich. In der senkrechten Einbaulage, typische Z-Achse, lassen sich bis zu 300 Kilogramm bei maximal 1,2 Meter pro Sekunde verfahren. Horizontal gilt eine Maximalgeschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde.

… agil bleiben
Die Schwerlastprofile verfügen über hohe Festigkeiten bei gleichzeitiger Gewichtsoptimierung. Antriebsmotoren und Leistungsteile für Portalsysteme können kleiner und somit kostengünstiger ausgelegt werden. Die gesamte Dynamik von Robotersystemen lässt sich steigern, da geringere Massen beschleunigt und abgebremst werden müssen. Das wirkt sich hilfreich auf die Vorgaben von kurzen Taktzeiten aus.


Ausgleichselement – Keine Bearbeitung der Profile
Ausgangslage Führungsprofile dieser Größenordnung weisen herstellungsbedingt eine erhöhte Konkavität und Verwindung auf. Ohne Korrektur wären sie als Führung für präzise Lineareinheiten nicht geeignet.

Korrektur
Die meisten Hersteller müssen individuell und auftragsbezogen die Führungsprofile spanabhebend bearbeiten. Das ist zeit- und kostenintensiv.

RK-Ausgleichselement
Wir stellen mittels eines speziell entwickelten Ausgleichselementes die Korrektur zwischen Führungswagen und -schiene ein. Das spart Zeit und reduziert die Kosten.

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